Soforthilfe Projekt für das fast vergessene Dorf  Shitali

Soforthilfe Projekt für das fast vergessene, schwer beschädigte Dorf Shitali

...in der Nähe von Charikot...

Wir haben uns entschlossen, ein Soforthilfe-Projekt in einem stark betroffenen und bisher kaum unterstützten Dorf in der Region von Charikot zu starten. Es existiert ein erstklassiges Support Team vor Ort unter der Leitung unseres Road Captains Hubert und unserem Partner Surendra Lama von Firente Tours, unsere sehr geschätzte Agentur für alle Tibet -Motorradtouren.

Hier Huberts Bericht :

Viele Teile Nepals wurden vom Erdbeben am 25 April 2015 zerstört. Noch immer bebt die Erde. An die 18.5000 Häuser wurden zerstört. Über 8.000 Menschen verloren dabei ihr Leben. Nun hausen die Menschen in kleinen, mit Plastikplanen geschützten Notunterkünften. Sie haben nicht nur ihre Häuser, sondern auch alles Hab und Gut verloren. Vereinzelt sogar auch die Hoffnung auf ein besseres Leben.

Egal wohin man in den betroffenen Gebieten kommt. Alle warten auf Hilfe.
Die Angst vor dem Monsun, vor dem Dauerregen der mehrere Monate dauert, ist genauso groß. Ein Wettlauf mit der Zeit hat begonnen. Die Ernte muss eingeholt und weiter verarbeitet werden. Für die nächste Saison muss neu angepflanzt werden. Viele haben ihr Saatgut unter den Trümmern der eingestürzten Häuser verloren. Sie haben zu wenig Material, um sich kleine Notunterkünfte zu bauen in denen sie den Monsun so einigermaßen überstehen können.

Shankar Karki kommt aus einen Dorf das 37 Kilometer von Charikot entfernt ist.
Er ist mein Fahrer. Wenige Tage nach dem Erdbeben bin ich in Nepal angekommen. Mit Hilfsgütern und viel Geld von verschiedenen Hilfsorganisationen.

Viele Stunden verbrachten wir gemeinsam zusammen. Er fuhr mich sicher auf extrem schlechten und gefährlichen Straßen in die verschiedenen, vom Erdbeben betroffenen Gebiete.

Seit mehr als 14 Tagen haben wir gemeinsam geholfen. Wir kauften Reis, den wir danach verteilten und wir haben dabei geholfen, den LKW mit schweren Aluminiumdachplatten zu beladen. Täglich diskutierten und besprachen wir, wie und womit den Menschen am besten geholfen werden kann.

Erst am 10. Tag fragte Shankar ganz vorsichtig, ob wir auch seinem Dorf ein wenig helfen könnten. Er habe noch keine Zeit gehabt selbst ins Dorf zu fahren, es liegt circa 6-7 Stunden Fahrzeit von Kathmandu entfernt. Seine Mutter ruft aber täglich an und hält ihn auf dem Laufenden.

Es fehlt vor allem an den Dingen des täglichen Bedarfs, wie z. B. Küchenutensilien. Diese sind fast alle verlorengegangen. Dinge wie Dampfdrucktöpfe, Wasserbehälter, Wasserkellen, etc., sowie Decken und Schlafunterlagen. Ebenso wichtig ist der Nachschub an Reis, Linsen und Salz.

Fast einen Monat nachdem das verheerenden Erdbeben dieses Dorf fast ausgelöscht hatte der Zerstörung sind nur wenige Hilfsgüter in das Dorf Shitali gekommen.

Selbstverständlich bekam Shankar erst einmal Geld für das Busticket. Zwei Tage war Shankar unterwegs. Verschwitzt, müde und abgekämpft kam er zurück.

Hier sein Bericht:

Nach sechs anstrengenden Stunden im heißen "local bus" kam er verschwitzt, müde und abgekämpft in seinem Heimatdorf an. Er hätte nicht gedacht das es so schlimm ist...

Sein Dorf besteht aus circa 100 Haushalten, das sind fast 700 Menschen in Shitali. Genaue Adresse: Melung VDC Ward No.01 Shitali, Nepal.

Die Hälfte der Häuser ist vollkommen zusammengebrochen, die anderen haben so viele Risse, dass sie kaum noch zu retten sind. Alle Menschen schlafen im Freien, keiner traut sich mehr zurück in die Häuser.

Das Rote Kreuz bracht Reis und eine Plastikplane für jeden. Auch ein paar Leute von Kathmandu halfen. Aber was heißt das nun? Die Menschen haben genug zu essen. Die Plastikplane reicht für einen einfachen, behelfsmäßigen Schutz

Dringend benötigt werden jedoch Aluplatten zum Bauen, für bessere Schutzunterkünfte mit denen die Bewohner den Monsun so einigermaßen überstehen können.

Als erste Direkthilfe sind 5.000 EURO ein Minimum, damit wir etwas machen können, das man auch Vorzeigen kann. Fangen wir erst einmal damit an und dann sehen wir, wie weit wir kommen. Es wird sowieso eine "never ending story".

Wenn du das OK gibst und das Geld sendest, können Janga und der Fahrer Shankar Karki sofort beginnen, das Material zu kaufen und zu liefern. Das Geld zu senden ist sehr einfach, da sie schon ein früheres Spendenkonto haben, auf das die Regierung nicht zugreifen wird.
Liebe Grüße, Hubert.

Meine Antwort :

Wir unterstützen das Projekt jetzt mit 5.000€ Soforthilfe, wenn unser Partner Surendra von Firente das "Financial Controlling" und sein/unser langjähriger Camp Manager Janga den Einkauf übernimmt - unter Huberts persönlicher Schirmherschafft.

Wir wollen die Einkäufe, den Transport ins Dorf und die Lieferung gut dokumentiert haben, euer Kontaktmann aus dem Dorf, unser Kontaktmann im Dorf Shankar Karki/ eure Jeep- Fahrer können dann den genauen Bedarf und die gerechte Verteilung managen. Wir werden dann auf unseren Touren im Oktober und im November das Dorf besuchen und sehen, was passiert ist und was noch zu tun ist...

Es sollte ein nachhaltiges Bauprojekt für die Dorfgemeinschaft gefunden werden, was wir längerfristig unterstützen können, damit wir einen festen Kontakt zu dem Dorf aufbauen können..

Wie steht es mit der Schule im Dorf ?

Ich würde sehr gerne langfristig und nachhaltig dem Dorf helfen und mit Rabindra Puri von der "RP Foundation Nepal" eine erdbebensichere Schule bauen, wenn das Dorf das will...
http://www.rabindra.com.np/rp-foundation/community-schools-in-remote-areas

Hier die ersten Bilder:

Hubert mit Kontaktmann Shankar Karki aus Shitali, seinem Jeep Fahrer von der letzten Scouting Tour, seine Familie liebt auch in diesem Dorf. Und so sieht es dort jetzt aus ... Shankar Karki  aus Shitali, Charikot, Nepal

Schäden und Desstruction in Dorf Shitali Schäden und Desstruction in Dorf Shitali

Das haben wir jetzt veranlasst, 5.000 USD sind auf dem Weg nach Nepal:

Das vergessene Dorf Shitali Soforthilfe Projekt - 5.000 USD sind auf dem Weg nach Nepal

So wie in diesem Projekt Dorf soll es dann bald auch in Shitali aussehen!



Aktuelle Neuigkeiten von unserem Mann vor Ort bei dem "Instant Support Project" im Dorf Shitali:

Unsere vereinten Bemühungen beim "Bikers Support Nepal Project" dem Dorf Shitali zu helfen waren erfolgreich.

Wir waren 18 Stunden im LKW unterwegs, der auch noch eine Panne unterwegs hatte und ersetzt werden musste. Nachdem alles umgeladen war erreichten wir das Dorf sehr spät. Dennoch waren im Dorf alle versammelt um uns freudestrahlend zu begrüssen. Wir konnten die Hilfsgüter verteilen, dazu gehörten 138 Dampfkochtöpfe, 138 Wasserkrüge, 138 Säcke Reis, 6 Säcke Linsen. Ein riesiges Dankeschön an die Crew und alle Partner und Unterstützer!

Distribution of Relief materials to the people of  Village Shitali, Charikot, Nepal

Distribution of Relief materials to the people of  Village Shitali, Charikot, Nepal Distribution of Relief materials to the people of  Village Shitali, Charikot, Nepal Preparing for Distribution of Relief materials Our Loaded truck on the way to Village Shitali Our Loaded truck on the way to Village Shitali Our Crew along with the people of  Village Shitali



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